Merinowolle – eine besonders feine Naturfaser
Merinowolle stammt von einer speziellen Schafrasse, dem Merinoschaf, und unterscheidet sich deutlich von klassischer Schurwolle. Ihre außergewöhnlich feine Faserstruktur macht sie besonders weich und hautfreundlich.
Warum Merinowolle nicht kratzt
Die Feinheit der Merinofasern ist entscheidend für das Tragegefühl. Je feiner die Faser, desto biegsamer ist sie – und desto weniger reizt sie die Haut.
Superfeine Merinowolle liegt weich auf der Haut und verursacht kein Kratzgefühl. Deshalb eignen sich Merinoprodukte besonders gut für Kleidung mit direktem Hautkontakt.
Merinowolle bei empfindlicher Babyhaut
Die Haut von Babys ist besonders sensibel, da ihre natürliche Schutzbarriere in den ersten Lebensjahren noch nicht vollständig ausgebildet ist. Sie trocknet schneller aus und reagiert empfindlicher auf Reibung durch Textilien.
Grobe Fasern – unabhängig davon, ob sie aus Wolle oder synthetischen Materialien bestehen – können Hautirritationen begünstigen und Ekzeme verstärken.
Superfeine Merinowolle hingegen kann aufgrund ihrer glatten Faserstruktur besonders sanft zur Haut sein und wird häufig als angenehm bei empfindlicher Haut empfunden.
Eine wissenschaftliche Untersuchung der Woolmark Company zeigt, dass hautirritierende Effekte primär von der Faserstärke ausgehen – nicht vom Materialtyp selbst.
Merinowolle besitzt eine Vielzahl natürlicher Eigenschaften, die sie zu einer besonders vielseitigen und hautfreundlichen Naturfaser machen.
Wichtige Eigenschaften von Merinowolle
Temperaturausgleichend
Die gekräuselte Struktur der Merinofasern bildet kleine Luftkammern, die Wärme speichern, wenn es kalt ist, und überschüssige Wärme bei höheren Temperaturen ableiten. Gleichzeitig wird Feuchtigkeit vom Körper wegtransportiert, wodurch ein ausgeglichenes Hautklima entsteht.
Atmungsaktiv
Merinowolle kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, ohne
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